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Kobe Bryant beendet seine Karriere mit 60-Punkte-Gala

Dieses Thema im Forum "Basketball" wurde erstellt von Gast, 14. April 2016.

  1. Gast
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    Eine große Sportlerkarriere ist zu Ende gegangen - und wie! Basketball-Superstar Kobe Bryant trumpfte in seinem letzten Spiel auf.

    Bryant beendete seine Karriere mit einer eindrucksvollen Gala. Der 37-Jährige gewann mit den Lakers gegen die Utah Jazz 101:96. Dabei erzielte Bryant 60 Punkte und stellte somit einen NBA-Punkterekord für diese Saison auf. Sein Rekord steht bei 81 Punkten gegen Toronto in der Saison 2005/2006.

    Um das letzte NBA-Spiel der Lakers-Legende in Los Angeles mitzuerleben, zahlten Fans bis zu 25.000 Dollar. Im ausverkauften Staples Center wurde Bryant von Fans und Stars wie Jack Nicholson, Jay Z oder David Beckham mit Ovationen gefeiert. Zahlreiche ehemalige Mit- und Gegenspieler - unter anderem auch Dirk Nowitzki - hatten ihm bereits vor Spielbeginn mit Grußbotschaften zu seiner 20-jährigen Karriere gratuliert.

    Bryant wurde mit den Lakers fünfmal Meister, gewann mit den USA zweimal Olympiagold. In der ewigen NBA-Punkteliste rangiert er auf Platz drei, einen Rang vor Michael Jordan. Er absolvierte insgesamt 1566 Spiele, 57.278 Minuten und erzielte 33.583 Punkte. Zweimal wurde er als wertvollster Spieler der Finals (2009, 2010) und einmal als wertvollster Spieler der Hauptrunde (2008) ausgezeichnet.

    Die "Black Mamba" hatte Ende November bekannt gegeben, dass es nach dieser Saison nicht mehr weitergeht - der Körper des 18-maligen Allstars spielt nicht mehr mit.

    NBA: Kobe Bryant feiert Triumph zum Karriereende - SPIEGEL ONLINE
     
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  2. Gast
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    Gast Guest

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    Abschied einer Legende: Kobe Bryant hat sein letztes Spiel absolviert. Mit den Los Angeles Lakers bezwang er die Utah Jazz 101:96.

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    Das Staples Center war natürlich ausverkauft. Um Kobes letztes NBA-Spiel mitzuerleben, zahlten Fans bis zu 25.000 Dollar.

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    Stars wie Jack Nicholson, David Beckham oder Jay Z (Foto) ließen sich das Spiel nicht entgehen.

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    Auf dem Court drehte Bryant auf: Der 37-Jährige erzielte 60 Punkte.

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    Das lag wohl auch am respektvollen Abstand, den mancher Jazz-Profi zu Bryant wahrte.

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    Hinterher wollte jeder Bryant beglückwünschen. Hier gratuliert ihm sein ehemaliger Mitspieler Shaquille O'Neal.

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    Auch Basketball-Legende Earvin "Magic" Johnson herzte Bryant.

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    Bryant umringt: In seinen 20 Jahren im Trikot der Lakers absolvierte er 1566 Spiele, 57.278 Minuten und erzielte 33.583 Punkte.

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    In der Liste der besten Werfer der NBA-Geschichte ist Bryant Dritter hinter Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Punkte) und Karl Malone (36.928) - und das wird auch noch lange so bleiben.

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    "Schwarze Mamba", diesen Spitznamen gab Bryant sich selbst, weil die Schlange "bei maximalem Tempo mit 99-prozentiger Treffsicherheit zuschlägt". Nun setzt sich die Mamba zur Ruhe.​
     
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    #2 Gast, 14. April 2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2016
  3. Gast
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    Instant PM

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    Wahrlich ein ganz grosser!
     
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  5. Gast
    Instant PM

    Gast Guest

    Momente aus 20 Jahren

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    Der Korbjäger
    : Kobe Bryant ist mit 33.570 Punkten der drittbeste Scorer der NBA-Geschichte. Damit liegt er hinter Kareem Abdul-Jabbar und Karl Malone - aber vor Michael Jordan. Gleiches gilt für die Spielzeit, Bryant kommt vor seiner letzten Partie auf insgesamt 48.576 Minuten.

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    Der Titelsammler: Fünf Meisterschaften, wertvollster Spieler der Saison 2008 und zweimal bester Akteur der Finalserie (2009, 2010) - das sind die größten Erfolge des Shooting Guards.

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    Der Schuljunge: Mit gerade einmal 17 Jahren wurde Kobe Bryant an 13. Stelle von den Charlotte Hornets gedraftet. Der Klub hatte bereits einen Tag vor der Draft einen Deal mit den Lakers gemacht. Dieser sah vor, dass das Highschool-Talent im Tausch mit Center Vlade Divac nach Los Angeles ging. Da Bryant noch nicht volljährig war, mussten seine Eltern seinen ersten NBA-Vertrag mitunterzeichnen.

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    Der Besessene: Bryants unvergleichliche Arbeitseinstellung ist Grundlage für seine Karriere. Er arbeitete jeden Sommer intensiv an sich, entwickelte sich so zum kompletten Basketballer. Aber selbst während der kräftezehrenden Saison ließ er sich nach schwachen Spielen noch nachts eine Trainingshalle aufschließen und warf so lange, bis er zufrieden war.

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    Das Vorbild: NBA-Coach Phil Jackson erzählt in seinem Buch "Eleven Rings" die Geschichte, wie er Bryant und Michael Jordan miteinander bekannt machte. Es war die Saison 1999/2000, Jacksons erste bei den Lakers. Das Team spielte in Chicago, der Trainer hatte ein Treffen arrangiert. Und das erste, was der damals 21-jährige Bryant zu Jordan sagte, war: "Weißt du was? Im Eins-gegen-Eins würde ich dir in den Hintern treten."

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    Der Eigenbrötler: Mit Co-Star Shaquille O'Neal stritt Bryant leidenschaftlich, wer der Anführer des Teams sein sollte. Auch sonst verband ihn nur mit wenigen Mitspielern eine echte Freundschaft. In der Biografie "Tough Juice" seines früheren Teamkollegen Caron Butler erzählt Bryant, er habe in seiner 20-jährigen Karriere nur zu vier Spielern eine tiefere Verbindung aufgebaut. Neben Butler seien das Derek Fisher, Pau Gasol und Ronnie Turiaf.

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    Top-Duo: Trotz seiner Erfolge wurde Bryant von den Anhängern nie so bedingungslos verehrt wie Jordan. Viele NBA-Fans kritisieren seine egoistische Spielweise und seine Eifersucht auf Lakers-Center Shaquille O'Neal. Diese führte 2004 dazu, dass O'Neal Los Angeles nach drei Meisterschaften verließ. Das wohl beste Duo der NBA-Geschichte war gesprengt.

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    Der Reifeprozess: Nach dem Abgang von Shaquille O'Neal 2004 begann eine schwierige Phase in Bryants Karriere. Er war spielerisch auf dem Zenit angelangt, hatte aber bestenfalls durchschnittliche Teamkollegen. Bryant wurde in dieser Zeit oft Egoismus und Starrsinn vorgeworfen. Als Reaktion darauf warf er in anderen Spielen fast gar nicht mehr. Es dauerte, bis er lernte, seinen Teamkollegen mehr zu vertrauen und ein richtiger Anführer zu sein.

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    Der Eisenmann: Legendär ist auch Bryants Einstellung, trotz Verletzungen möglichst immer zu spielen und sich nicht zu schonen. So bestritt er 2007/2008 trotz eines gebrochenen Fingers alle 82 Spiele der regulären Saison. Als er sich 2013 die Achillessehne riss, warf er anschließend trotzdem noch Freiwürfe. Insbesondere in seinen letzten NBA-Jahren musste Bryant jedoch häufiger aussetzen, um überhaupt einige Spiele bestreiten zu können.

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    Die Trikotnummer(n): Die meisten NBA-Legenden hatten in ihrer Karriere immer die gleiche Trikotnummer. Bryant ist eine der wenigen Ausnahmen. 2006 wechselte er von der 8 auf die 24. Als Grund nannte er, dass er nach zehn Profijahren nun eine neue Phase in seiner Karriere beginnen würde. Die Lakers denken sogar darüber nach, beide Nummern nach Bryants Karriereende nicht mehr zu vergeben. Bereits in der Highschool hatte Bryant seine Trikotnummer gewechselt - von der 24 auf die 33.

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    Der Olympionike: Mit den USA holte Bryant 2008 Gold bei den Olympischen Sommerspielen in Peking. Im Endspiel zeigte der damals 30-Jährige seine stärkste Leistung. 2012 gab es in London erneut Olympiagold, danach trat er aus der Nationalmannschaft zurück. Wegen seines Vergewaltigungs-Prozesses und diversen Verletzungen hatte Bryant erst 2007 sein Debüt für das US-Team gegeben.

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    Die Monsterpartie: Es war eine Leistung für die Geschichtsbücher. Am 22. Januar 2006 kam Bryant beim Sieg der Lakers gegen die Toronto Raptors auf 81 Punkte. Es ist bis heute die zweitbeste Scoringleistung der NBA in einem Spiel. Nur Wilt Chamberlain traf häufiger, 1962 erzielte der Center in einem Spiel gegen New York 100 Punkte. Bryant traf gegen Toronto 28 seiner 46 Wurfversuche, davon 7 von 13 Dreier. Zudem verwandelte er 18 seiner 20 Freiwürfe.

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    Der All-Star: 18-mal nahm Bryant am All-Star-Game teil, damit ist er auf Rang zwei der NBA-Bestenliste. Davon wurde 15-mal von den Fans in die Startformation gewählt - so oft wie kein anderer Spieler bislang. Den Rekord für die meisten Auszeichnungen zum wertvollsten Spieler (viermal) teilt er sich mit Bob Pettit.

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    Der halbe Italiener: Bryant (hier bei der Fußballbundesliga-Partie zwischen Leverkusen und Bayern 2013) verbrachte neun Jahre seiner Kindheit in Italien, wo sein Vater Joe "Jellybean" Bryant Basketballprofi war. Kobe spielte dort auch Fußball und bezeichnet ihn als seinen Lieblingssport, noch vor Basketball. Gerne nennt sich Bryant auch Vino, eben weil er genauso gut gereift sei wie italienischer Wein.

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    Karriere-Highlights: 24-mal hat Bryant in seiner Karriere mehr als 50 Punkte erzielt. Elfmal wurde er ins All-NBA First Team berufen, also unter die fünf besten Spieler der Saison. So oft gelang das außer ihm nur Karl Malone. Neunmal wurde er zudem als einer der fünf besten Verteidiger ausgezeichnet.

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    Der Topverdiener: In der modernen NBA ist es normal geworden, dass alternde Stars auf Geld verzichten, damit ihre Teams weitere herausragende Spieler holen können. Bryant tat das kaum, bei seinen letzten beiden Vertragsverlängerungen wurde sichergestellt, dass er der Spitzenverdiener der NBA blieb. Und so kassierte er in 20 Jahren insgesamt fast 330 Millionen Dollar.

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    Die Abschiedstortour: Kurz nach Saisonbeginn gab Bryant seinen Rücktritt in einem Gedicht bekannt. In der Folge wurde die Spielzeit zu einer großen Abschiedstour. Für die der 37-Jährige einiges in Kauf nahm: Eine Armee aus verschiedenen Physiotherapeuten, Masseuren und Athletiktrainern sorgte dafür, dass Bryant in akzeptabler Verfassung durch die Saison kam. Weil es körperlich nicht mehr anders geht, nahm er auch nicht mehr an den Trainingseinheiten teil.

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    Der Loyale: 20 Jahre hielt Bryant den Lakers die Treue. Auch das ist ein Rekord: Kein anderer Profi lief in der NBA-Geschichte so lange ununterbrochen für das gleiche Team auf.

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    Der Bestseller: 1092 Dollar kostete eine Eintrittskarte für das siebte Spiel der NBA-Finals 2010. Die Los Angeles Lakers machten in dieser Partie die Meisterschaft gegen die Boston Celtics um Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen klar. Bryants letztes NBA-Spiel am Mittwoch löste einen größeren Fan-Andrang aus, obwohl es sportlich nur für den Gegner aus Utah um etwas geht. Die Tickets kosten im Schnitt 1766 Dollar.​
     
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  6. Gast2301
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    Gast2301 Guest

    Forever 24.
     
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